Erfahrungsberichte

In Erfahrung gebracht.

Neben den Unternehmen selbst, spielt die Schule bei der Praktikantenbetreuung eine große Rolle. Lehrer kennen Ihre Schüler und damit auch Ihre Interessen und Fähigkeiten. Pädagogen haben damit nicht nur eine besondere Sichtweise auf die Berufsauswahl, sondern ihre Einschätzung ist für Schüler ebenso von großer Bedeutung.

Berichte und Meinungen von Praxisberatern in Schulen:

„Die Auswahl von Praktikumsunternehmen erfolgt bei uns zunächst über Interessen und Neigung der Schüler*innen, dabei ist es besonders wichtig einen Ansprechpartner im Unternehmen zu haben. Positiv ist einzuschätzen, dass der Praktikant bei den Unternehmen erwartet wird und es zumindest einen groben Ablaufplan für die Zeit des Praktikums gibt. Negativ fällt leider oft auf, dass sich in Unternehmen keiner richtig zuständig fühlt. Der Praktikant wird in den Abteilungen herumgereicht, da es keine konkreten Praktikumsaufgaben gibt. Das darf einfach nicht passieren. PraktiQuest könnte für uns eine große Unterstützung sein. Denn gute Unternehmen lassen sich so mit nur einem Click auf einer Seite finden. Das erspart allen Beteiligten lange Recherchen und gibt im Vorfeld Informationen über die Qualität der Unternehmen und deren angebotene Praktika.“

Janrt Wolters,
Praxisberaterin der 76. Oberschule Dresden

„Zunächst werden unsere SchülerInnen angehalten, sich eigenständig ein Praktikumsunternehmen entsprechend ihrer Interessen, Neigungen und Stärken zu suchen. Bei Fragen stehe ich als Praxisberaterin immer unterstützend zur Verfügung, trotzdem steht die Hilfe zur Selbsthilfe im Vordergrund. Sollte trotz intensiver Bemühungen oder aus anderen Gründen kein Praktikumsunternehmen gefunden werden, suche ich aktiv nach einem Praktikumsplatz für den Schüler und nutze auch bisherige Kontakte und Erfahrungen bzw. eigene „Datenbanken“. Wichtig ist mir, dass Unternehmen bereits Erfahrungen mit Schülerpraktikanten haben und vor allem zeitliche und personelle Kapazität aufweisen, die SchülerInnen mit sinnvollen Arbeiten zu beschäftigen und zu betreuen.

Bei der Unternehmensansprache empfinde ich es immer als äußerst positiv, wenn es einen konkreten Ansprechpartner zum Thema Schülerpraktikum gibt, der auch erreichbar und aussagekräftig ist. Wenn dies auch noch irgendwo – auf der eigenen Homepage oder anderen Plattformen – eindeutig erkennbar und dokumentiert ist, hilft das SchülerInnen, Eltern wie Praxisberater sehr weiter. SchülerInnen sind meist zu schüchtern sich telefonisch durchzufragen. Einige Unternehmen haben den Rubrikpunkt „Schülerpraktikum“ auf ihrer Website mit allen wichtigen Hinweisen. Anstrengend ist die Praktikumssuche, wenn man auf Plattformen sucht, Adressen und Ansprechpartner findet und dann telefonisch erfährt, dass es diese Person schon lange nicht mehr im Unternehmen gibt. Datenbankpflege ist dabei das A und O. Es ist auch schon oft passiert, dass man telefonisch keinen Ansprechpartner für Schülerpraktikanten gefunden hat und ich mich frage, wie das in größeren Unternehmen noch sein kann, dass es keine zentrale Person für diese Angelegenheit gibt. PraktiQuest könnte uns sehr unterstützen, wenn diese Datenbank an Umfang gewinnt und auch gepflegt wird, d.h. Ansprechpartner und Praktikumsangebote stets aktuell sind.“

Praxisberaterin der 116. Oberschule Dresden